Hình ảnh tuyết rơi ở Sapa với những cành cây xanh biếc
bỗng được phủ đầy tuyết trắng gợi cho tôi nhớ về nước Đức và thôi thúc tôi viết
về một câu chuyện thật cảm động. Câu chuyện về chuyến di thực đặc biệt của loài thông Nordmanntannen của
Đức đến Việt Nam.
Kürzlich schneite es in Sapa (siehe dort) und diese Schneebilder riefen wieder Erinnerungen an Deutschland hervor: die Tannenbäume im Winter und dieser Farbwechsel an den Zweigen von grün und silber. Und es regt mich an, an dieser Stelle über eine bewegende Geschichte zu
schreiben, die Geschichte, wie die Nordmanntanne aus Deutschland auch nach Vietnam kam.
Hanoi, im Juli 2010.
Im Reisegepäck von Jörn
war ein großer Karton, schön und sicher verpackt. Abends, als Binh von der
Arbeit kam, überreichte Jörn ihm diesen schönen Karton. Binh und ich, wir
waren neugierig. Binh packte den Karton aus. Und.... Tränen brachen aus, als ich die kleinen grünen Pflanzen sah.
Es waren die kleinen Tannenpflanzen, die Nordmanntannen für Binh zu seinem 60. Geburtstag von Jörn und Henry (Foto oben).
Wir lieben die Tannen,
ihre schöne grüne Farbe, den angenehmen Duft und ihre Stärke. Bei Binh ist diese Liebe noch grösser. Er ist
ein Botaniker. Diese liebe Geste unserer Freunde haben uns sehr gerührt. Besonders
Binh. Er freute sich sehr über dieses Geschenk. Er war sehr bewegt von der Warmherzigkeit seiner Freunde.
Es wäre zu heiß für die Pflanzen gewesen, noch länger in Hanoi zu bleiben. Binh erzählte seinen Kollegen im Institut über die Tannen. Eine
Aktion wurde organisiert. Die Kollegen wollten gemeinsam mit uns die Pflanzen
nach Tam Dao - ein Nationalpark Vietnams - bringen und sie dann dort
umpflanzen. In der Höhe von etwa 1300 m hat Tam Dao im Sommer immer milde Temperaturen. Wir hoffen,
die Tannen können sich hier gut entwickeln (Fotos unten).
Im vergangenen Jahr, am 29.12.2012, haben dann die gleichen Kollegen einen Teil der Setzlinge nach Sapa gebracht, wo sie nun erstmals auch von Schnee bedeckt waren. Wie in unseren Erinnerungen von Deutschland. Nur noch etwas kleiner.
Im vergangenen Jahr, am 29.12.2012, haben dann die gleichen Kollegen einen Teil der Setzlinge nach Sapa gebracht, wo sie nun erstmals auch von Schnee bedeckt waren. Wie in unseren Erinnerungen von Deutschland. Nur noch etwas kleiner.
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| Tam Dao-Gebirge, Sommer 2010: Hier wurden die Setzlinge zum Umtopfen vorbereitet. |
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| Die Kollegen beim Umtopfen. |
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| Es ist vollbracht. Alle freuen sich riesig. |




Die Nordmanntanne hat in den letzten 20 Jahren wohl mehr als 85% der deutschen Haushalte "geentert". Aufgezogen werden diese Tannen zumeist in Dänemark und kommen dann in Deutschland auf die Märkte. Früher, also vor 20 Jahren, war die Kiefer ein typischer Weihnachtsbaum. Heute scheint wohl die Korktanne als neuer Trend ins Rennen zu kommen. Sie riecht wohl sehr angenehm und intensiv.
ReplyDeleteUnser guter Freund hat mir eben diesen Link geschickt: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/nordmann-tanne-zapfenstreich-im-kaukasus-a-939863.html
ReplyDeleteEin sehr interessanter Artikel von Michael Heck und Diana Laarz über die Nordmann – Tanne, über die Geschichte ihres Skandinavischen Namen, ihre Herkünft aus dem Kaukasus, ihre schöne, vorzügliche Eigenschaften als perfekten Christbaum, aber auch über die gefährliche Arbeit der einheimischen Zapfenpflücker in Ambrolauri, und nicht zuletzt auch über den Samenhandel in Georgien. Danke Dir, Jörn.